Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Ölkonzern Rosneft Aufsichtsratschef ?

Ex-Kanzler Gerhard
Schröder beim russischen Ölkonzern
Rosneft Aufsichtsratschef ?

Aus Spiegel online vom 28.08.2017

Gerhard Schröder (SPD) soll Ende September Mitglied des Aufsichtsrats des russischen Ölkonzerns Rosneft werden. Nun wird bekannt, dass der Ex-Kanzler darüber hinaus sogar Chef des Gremiums werden könnte. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Verweis auf den Entwurf eines entsprechenden Dokuments der russischen Regierung. Der Konzern Rosneft ist formal privatwirtschaftlich organisiert, mehrheitlich aber in der Hand des russischen Staates und eng mit dem Kreml vernetzt. Chef des Managements ist Igor Setschin, Wladimir Putins ehemaliger Büroleiter. Sollte Schröder tatsächlich an die Spitze des Rosneft-Gremiums aufrücken, wäre das ein für ein russisches Staatsunternehmen außergewöhnlicher Schritt. Der Vorsitz des Aufsichtsrats bei dem Ölkonzern wäre mit deutlich mehr Einfluss verbunden – und auch einer höheren Vergütung.

Deutschlandweite Presse vom 30.08.2017
Das meint Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen zur  zu einem
Bericht, wonach Ex-Kanzler Gerhard
Schröder beim russischen Ölkonzern
Rosneft Aufsichtsratschef werden soll:

Die SPD muss sich entscheiden:
Steht sie für verantwortungsvolle
Außenpolitik in Europa oder
für Putin-Lobbyismus?
Cem Özdemir

Meine Meinung:
Was will Özdemir? In meinen Augen zündelt er zu oft mit seiner wenig diplomatischen Sprache an der Türkei und mit seiner scharfen Kritik am Verhalten des Ex-Kanzlers an Rußland. Es ist sicher besser für den Weltfrieden, die Chinesen sprechen mit den Nord-Koreanern, die Amerikaner mit den Europäern, die Europäer mit den Türken, die Russen mit den Syriern usw.. Da kann es doch nur gut sein, wenn die Deutschen  bei den Russen mit dem ehemaligen deutschen Kanzler den „Fuß in der Tür“ haben und tragen damit  ihren Teil zum Weltfrieden bei. Die „Tür zu Russland zuzuschlagen“ kann nur falsch sein. Es kann auch nur falsch sein, wenn Özdemir ständig an der Türkei rumnörgelt. Das sollten andere machen, die mehr politischen Einfluss haben.
Wolfgang Hensel

Neuer Radweg in Böblingen, Berliner Straße

Leserbrief  Krz Böblinger Bote vom 15.08.2017 zum Radweg Berliner Straße
-Schmitt

Leserbrief Krz Böblinger Bote vom 15.08.2017 zum Radweg Berliner Straße
-Wengenroth

Bild Radweg Berliner Straße Krz vom 15.08.2017
-Radweg Berliner Straße

Von:
Roland Schmitt Allgemeiner Deutscher Fahrrad-ClubOrtsgruppe Böblingen-SindelfingenVorsitzenderFreudenstädter Straße 2171034 Böblingen roland.schmitt@adfc-bw.de  www.adfc-bw.de/boeblingen/boeblingen-sindelfingenTel.: +49 (0)7031 278415Mobil: +49 (0)178 178 4617

Der Leserbrief von Altstadtrat Wengenroth ebenso wie die beiden letzte Woche veröffentlichten Leserbriefe betreffend der neuen Verkehrsführung für den Radverkehr am Berliner Platz beruht leider auf sehr viel Unkenntnis bzgl. StVO, Schutzstreifen und Parkplatzmarkierung.

Auch auf der Facebookseite der SZBZ gibt es zahlreiche sehr unqualifizierte Beiträge zum Thema, die wohl eher aus dem Umfeld der Tuner Szene als von Böblinger Bürgern stammen. OB Lützner war im dortigen Blog auch kurzzeitig vertreten, hat seine Beiträge dann wohl aber doch wieder gelöscht….

Von: Wolfgang Hensel, Stadtrat

Lieber Herr Schmitt,
sicher ehrt es sie, dass sie sich in Böblingen für „schnelle“ Radfahrer einsetzen. Aber was ist mit den anderen, die nicht so schnell auf Radwegen fahren und dies auch nicht wollen? Für beide, ich nenne sie mal Gruppen, muss ein Kompromiss geschaffen werden. Wir waren ja zusammen in der Radwege AG, als über die Berliner Straße diskutiert wurde. Ich war wohl der einzige, der an der besagten Stelle Unfall-Gefahren sah. Sie lassen sich auch nicht wegdiskutieren. Sachverstand hin oder her, jede Straße/Radweg muss anders bewertet werden. Zu bemerken, dass es generell gefährlich ist, mit dem Rad an quer angebrachten Parkplätzen, auch noch hinten vorbeizufahren, ist zu wenig. Insbesondere an besagter Stelle nützt ein „Schutzstreifen“ wenig. Vorsicht ist auch ohne Schutzstreifen geboten. Nach einem Unfall stellt sich die Schuldfrage zunächst überhaupt nicht. Unfälle zwischen Radlern und Motorfahrzeugen gehen fast immer zu Lasten der Radfahrer, ob nun schuldig oder nicht schuldig. Die Quintessenz daraus muss sein, den Radler so weit als möglich zu schützen. Hier müsste diskutiert werden, wie die Pkw-Parkplätze in Richtung Berliner Straßenmitte angebracht werden können und die Radler vor- und nicht hinter den querstehenden Pkw fahren könnten. Dazu müsste richtig Geld in die Hand genommen werden.
Wegen der relativ starken Argumentation der Radwege AG, konnte ich mich im ATUS nicht durchsetzen. Selbstverständlich stehe ich zur Mehrheitsmeinung, wenn sie hier auch nicht richtig scheint.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Hensel