Wochenblatt Haarspitzen der SZBZ, natürlich gegen die SPD

Wenn der gute Jürgen Haar nach seiner Meinung „Haarspitzen“ verteilt, sind dies in den wenigsten Fällen Spitzen, die schmeicheln, sondern mehr „Haarstacheln“ die beißen. Wenn sie dann politisch beißen, dann bestimmt gegen die SPD. Diese Woche hat er sich Martin Schulz, den SPD-Kanzlerkandidaten ausgesucht. Er benutzt heroische Worte, um Schulz „klein“ zu halten und schreibt  Schulz sei der nächste Populist nach anderen Politikern der Politikbühne. Der liebe Gott, der aus dem See Genezareth als Retter der SPD aufsteigt.

Man könnte meinen, ihm wären Namen und Politiker aus einer völlig anderen Ecke der Bühne lieber. Als wirklich schäbiges Beispiel benennt er den abbröckelnden Putz in Schulen Nordrhein-Westfalens. Dafür ist Schulz bestimmt persönlich verantwortlich.
Den Gipfel der Geschmacklosigkeit erreicht Haar, in dem er den SPD-Kanzlerkandidaten mit der AFD in einen Topf wirft. Da muss man schon mal fragen dürfen, wer hier eigentlich die „Stimmungsbrandbomben“ legt.