Kuriose Polizeieinsätze aus dem Jahr 2016 (DPOLG)

Auch mal ungefährliche Polizeieinsätze

Das Jahr neigt sich dem Ende. Regelmäßig wird dies zum Anlass
für Rückblicke genommen. Diese  müssen nicht immer kritisch sein,
sondern dürfen auch mal ein Augenzwinkern und ein Lächeln ent-
locken. Selbst im Polizeialltag ging es nicht immer nur um Unfälle und Einbrüche. Bei manchen Polizeieinsätzen ging es drunter und drüber.  Einige kuriose Fälle sorgten 2016 in den Revieren für Abwechslung im Alltagsgeschäft. Hier eine kleine  Auswahl.

TIEFKÜHL-TERROR – Um seinen Platz an der Supermarktkasse zu verteidigen, bewirft ein 61-Jähriger im Februar in Tauberbischofsheim eine andere Kundin mit Tiefkühlgemüse. Das
gefrorene Päckchen trifft die 63-Jährige am Kopf, verletzt sie aber nur leicht.  Der Mann war der Meinung, dass die 63-Jährige ihre Einkäufe zum Bezahlen zu dicht an seine eigenen gelegt
hatte. Das dabei vom Band gefallene Gemüse-Päckchen soll die Frau dann  etwas unwirsch zurückgelegt haben was den Mann wiederum so sehr auf  die Palme bringt, dass er damit nach ihr wirft. Er bekommt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

DROGEN-DUFT –
Mehrere Beutel mit Hundekot setzt ein Mann im April der
Polizei im Ortenaukreis als vermeintlichen Drogenfund vor die Nase. Der 55-Jährige hatte beobachtet, dass ein Unbekannter mehrere schwarze Plastikbeutel in einen Mülleimer warf.
Der 55-Jährige habe das für eine geplante Drogenübergabe gehalten und die Beweisstücke an sich genommen.
Den Beamten im Polizeirevier Achern kommt dagegen schnell ein anderer Verdacht, als der Zeuge die Tüten vor ihnen ausbreitet. Der Geruch ist zu eindeutig. Der 55-Jährige darf die Fundstücke daher zur Entsorgung ieder mitnehmen.

JOGHURT-BLAULICHT –

Mit zwei bemalten Joghurtbechern als Blaulicht lässt sich im April ein kleiner Polizei-Fan von seiner Mutter in Leinfelden Echterdingen den Familien-Kleinwagen umrüsten. Der zu dem Zeitpunkt knapp Fünfjährige habe eine besonders begeisterte Phase,  erklärt die Mutter der echten Polizei, die das vor dem Haus der Familie
stehende Auto kontrolliert. Ein Zeuge hatte es aus der Ferne gesehen, eine Straftat befürchtet und vorsichtshalber die Polizei gerufen. Über den Besuch seiner Idole habe sich der mit Polizei-
mütze ausgestattete Junior jedenfalls sehr gefreut, teilen die Beamten mit.

Stadtwerke und kein Ende?

Dies ist der Facebook Beitrag von Herrn Jochen Brodbeck, am 13.01.2017

Jochen Brodbeck hat auf deinen Kommentar zu Paul Nemeth MdL s Link geantwortet.

Hat den der Stadtrat etwas zu verbergen ? Oder warum streubt sich Herr Hensel (und die meisetn seiner Kollegen) so wehemend gegen Aufklärung ?? Sonst ist doch immer „Transparenz“ das große Schlagwort. Nun zeigen Sie, Herr Hensel, mal was man sich darunter vorzustellen hat. Oder haben Sie plötzlich doch ein schlechtes Gewissen ?? Angebracht wäre es vielleicht…

Eigener Beitrag:
Was also soll man darauf antworten? Mir ist völlig unklar, ob Herr Brodbeck überhaupt einen näheren Bezug zu den Stadtwerken hat. Aber ich möchte nicht unhöflich sein und versuchen auf seine Anwürfe einzugehen.
Nach meinem Befinden möchte er die Äußerungen vom MdL Nemeth zu den Stadtwerken, im Besonderen zu dessen Initiative zum Einschalten des Kartellamtes, das die Preisgestaltung der Fernwärmesparte Stadtwerke überprüfen soll, verteidigen. Ich glaube das kann der von mir geschätzte Paul Nemeth schon selbst. Zudem ist dies längst geklärt. Es ist anzunehmen, dass das Kartellamt, um eine ordentliche Prüfung hinzukriegen, nun alle Fernwärmebetreiber im Land zum Vergleich heranziehen wird. Das ist doch in Ordnung.
Ende eigener Beitrag.
Seine Frage: Hat den der Stadtrat etwas zu verbergen?
Antwort: Ich bin gewählter Stadtrat, völlig unabhängig und nur dem Gesetz zum Wohl der Bürger verpflichtet. Was also sollte ich in Sachen Fernwärme verbergen können oder gar wollen?! Alle Fragen dazu wurden schon oft gestellt und schon mehrfach beantwortet.
Seine Frage: Oder warum sträubt sich Herr Hensel (und die meisten seiner Kollegen) so wehemend gegen Aufklärung?
Antwort: Was soll denn eigentlich noch aufgeklärt werden? Detailfragen werden jederzeit von der Geschäftsführung der Stadtwerke beantwortet und sind bereits mehrfach, auch sehr öffentlich, beantwortet worden.

Seine Frage: Oder haben Sie plötzlich doch ein
schlechtes Gewissen ??
Antwort: Da darf ich beruhigen. Alle Aufsichtsräte sind sich ihrer Verantwortung bewusst und handeln danach. Wir wurden vom Bürger gewählt, nicht von den Stadtwerken. Aber auch von Bürgern, die keine Fernwärme beziehen.

Allgemeines in Kürze:Erlauben sie mir, einiges Grundsätzliches zur Aufsichtsratstätigkeit zu formulieren. Das kann durchaus zur Aufklärung evtl. Missverständnisse beitragen.

Die allumfassende Überwachungskompetenz eines Aufsichtsrats hat ihre Grenzen.
Erstens ist der Aufsichtsrat auf die Überwachung der Unternehmensleitung durchden Vorstand bzw. den Geschäftsführer beschränkt; nicht erfasst sind die Geschäftsführungsmaßnahmen der Gesellschafterversammlung einer GmbH oder die aufgrund von Weisung durch den Geschäftsführer getätigten Geschäfte.

Zweitens hat der Aufsichtsrat keine Überwachungs- und Einwirkungskompetenz mit Blick auf das operative Geschäft und die gegenüber dem Vorstand bzw. dem Geschäftsführer nachrangigen Personen.

Drittens ist der Aufsichtsrat auf die Überwachungsaufgabe beschränkt. Er kann nicht in die Geschäftsführung eingreifen und hat nur ausgewählte Möglichkeiten, beratend auf den Vorstand bzw. den Geschäftsführer einzuwirken. Insbesondere muss der Aufsichtsrat das breite unternehmerische Ermessen des Vorstands bzw. des Geschäftsführers bei der Leitung des Unternehmens berücksichtigen.  So kann er den Vorstand einer Kapitalgesellschaft (Stadtwerke) beispielsweise nur dann
zu Planungs- oder Organisationsänderungen zwingen, wenn dessen Vorschlag nicht rechtmäßig ist. In diesem Fall muss der rechtswidrige Zustand beendet werden.

Eigene Einlassung
Siehe auch weiter unten die Einlassungen eines MdL über die Stadtwerke und damit verbundenen Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Eigene Einlassung Ende

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