Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen Böblingen Stuttgart – Herrenberg – Leonberg – Waldenbuch

Die Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen im Landkreis Böblingen ist ein erster Schritt zur Umsetzung der Ziele der „RadSTRATEGIE“ des Landes. Das Fachbüro orange edge hat in dieser Studie Bereiche mit hohem Radverkehrs-potenzial identifiziert, in denen Radschnellverbindungen gebaut werden könnten.

Die aktuell im Bau befindliche Radschnellverbindung Böblingen/Sindelfingen – Stuttgart wird  voraussichtlich Ende dieses Frühjahrs fertiggestellt sein. Für den Radwegausbau zwischen Böblingen und Ehningen wird der Baustart im Herbst 2019 angestrebt.

Die  Machbarkeitsstudie thematisiert zwei Hauptverkehrsachsen im Landkreis Böblingen. Es handelt sich um die Verbindung von Renningen über Magstadt, Sindelfingen, Böblingen, Holzgerlingen und bis nach Weil im Schönbuch sowie um die Strecke von Herrenberg über Ehningen, Böblingen/Sindelfingen und bis nach Stuttgart.

Sperrungen in Böblingen


Dieser Link führt zur Bildergallerie der Böblinger SPD-Kommunalwahl-Kandidaten

https://sharegallery.strato.com/u/MZsYGlaW/ioK3MmGs

Sperrung in der Kremser Straße
11.März bis 07. Juni 201

In der Kremser Straße zwischen Zufahrt Schulzentrum Stockbrünnele und Pontoiser Straße wird die Fernwärmeleitung neu verlegt. Dafür muss die Kremser Straße in diesem Bereich voll gesperrt werden.
Die Baumaßnahme findet in der Zeit von Montag, 11. März, bis voraussichtlich Freitag, 7. Juni 2019, statt.

Während der Bauzeit ist das Schulzentrum Stockbrünnele nur von der Herrenberger Straße kommend erreichbar.

Eine Umleitung wird ausgeschildert.
Für Fußgänger ist jederzeit ein gesicherter Durchgang gewährleistet.
 

Bezahlbar wohnen in Böblingen (derzeit knapp über 50 000EW)

Zieht man die Bevölkerungszunahme der letzten Jahre zu Rate kommt man schnell auf eine EW-Zahl von 52 200 bis 54 350 Einwohner in Böblingen bis zum Jahr 2030 oder 2035. Alle wollen untergebracht und möglichst mit Annehmlichkeiten, die eine Stadt bieten kann, versorgt sein.

„Bezahlbarer Wohnraum“ ist zurzeit in aller Munde. Und natürlich ist dies auch in Böblingens Verwaltung, Gemeinderat und Ortschaftsrat Dagersheim  ein wichtiges Thema. Böblingen mit Dagersheim  wächst. Immer mehr Menschen wollen hier wohnen und arbeiten. Das ist Fakt, birgt aber auch Probleme. Neben den spürbaren Verkehrsbehinderungen mit dem allgegenwärtigen Individualverkehr, den Parkplätzen, Parkzeiten, Parkgebühren, Radwegen und weitere Themen, die ein Bevölkerungswachstum mit sich bringt, steht der Wohnraum weit oben. Insbesondere der bezahlbare Wohnraum für Bevölkerungsschichten, die nicht im Großverdiener – Segment profitieren können. Die Gründe, warum dies so ist, sind vielfältig. Wie sieht es nun bei uns aus?

Es gibt 330 Sozialwohnungen in Böblingen. Die Mietkosten der Sozialwohnungen liegen derzeit ca.15% (angestrebt 30%) unter dem Durchschnittsmietpreis, der aus dem hiesigen Mietspiegel ermittelt ist. Sozialwohnungen werden von der Stadt an Einwohner mit Wohnungsberechtigungsschein vergeben. Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein haben Personen bis zu einer Einkommensgrenze (Familieneinkommen)  von 53 000€ (brutto). Es gibt ein vorgeschriebenes Berechnungsverfahren. Verwaltet werden Sozialwohnungen von der Böblinger Baugesellschaft (BBG). Es gibt eine Warteliste von dauerhaft ca. 200 Berechtigten.

Die Zahl ist schwer zu beurteilen, weil Berechtigte sich mehrfach bewerben, auch an anderen Orten. An dieser Stelle darf angemerkt werden, wer aus der Einkommensgrenze hinauswächst, muss nicht befürchten seine geförderte Sozialwohnung zu verlieren. Der Gesetzgeber sieht nicht vor, dies fortwährend zu kontrollieren, geschweige zu sanktionieren. Die ehemalige Fehlbelegungsabgabe wurde abgeschafft. Wer also mit der Zeit z.B. 100 000€ Einkommen verfügt, braucht dies dem Vermieter der Sozialwohnung nicht zu melden. Er darf weiterhin in der günstigen Wohnung bleiben. Die Folge des unaufhaltsamen Bevölkerungswachstums ist neben vielen Notwendigkeiten der Zwang nach Beschaffung von Wohnbauflächen.

Eine der größten Herausforderungen ist dabei eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Nutzung dieser Wohnbauflächen. Bauen, bauen, bauen, ist derzeitig wohl die wirkungsvollste Antwort auf den Wohnraummangel. Um dem zu begegnen muss ein Überhang an Wohnungen entstehen. In  unserer freien Marktwirtschaft folgt auch die Wohnraumansiedlung den Gesetzten von Angebot und Nachfrage.

Wie dies derzeitig umgesetzt wird, lässt sich leicht auf der Homepage der BBG und der Stadt verfolgen. Wohnraum wird derzeit an den verschiedensten Gebieten Böblingens und Dagersheims geplant und bereits verwirklicht.

An den beschriebenen Orten entsteht freifinanzierter und geförderter Wohnraum. Die Stadt und die BBG übernehmen Verantwortung für die Schaffung von geförderten und preisgünstigen Wohnraum.

Ihr
Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat

Zum Artikel „Kita-Gebühren sollen stark sinken“ vom 20. Dezember

Leserbrief des CDU-Landtagsabgeordneten aus Böblingen, Krz vom 22.12.2018.
Weiter unten die Antwort „Meine Meinung“

In guten Zeiten ruiniert man den Haushalt

   Zum Artikel „Kita-Gebühren sollen stark sinken“ vom 20. Dezember

Der Böblinger Oberbürgermeister will 35 neue Stellen in der Verwaltung schaffen. Das bedeutet Mehrkosten von rund vier Millionen Euro pro Jahr. Ob statt der neuen Stellen auch eine Neu- und Umorganisation, ernsthafte Aufgabenkritik oder eine Verschlankung der Verwaltung zum Ziel geführt hätten, ist nicht ausreichend geprüft worden. Zusätzlich zu diesen Mehrkosten, die den Haushalt über Jahre und Jahrzehnte belasten werden, kommen die Kosten für die Befreiung von den Kindergartengebühren. Die Gebührenbefreiung ist in der Sache erfreulich, zieht aber weitere Mehrkosten von rund einer Million Euro nach sich. Weder die Verwaltung noch der Gemeinderat haben dafür eine solide Gegenfinanzierung vorgelegt. Den Vogel schießt nun die SPD-Fraktion ab, die samstags Bus und Bahn in Böblingen kostenlos bereitstellen will. Ganz nach dem Motto: Wenn der Oberbürgermeister im Wahlkampf 1,30 Euro pro Ticket forderte, dann muss die SPD das unterbieten. Was sie jedoch nicht sagt, ist, woher sie das Geld nehmen will. Nicht in schlechten Zeiten, sondern in guten Zeiten ruiniert man einen Haushalt. Diese altbekannte Wahrheit scheint in Böblingen in Vergessenheit geraten zu sein.

Paul Nemeth, CDU-Landtagsabgeordneter für den Landkreis Böblingen

Meine Meinung:
Der Landtagsabgeordnete der CDU aus Böblingen gibt mit seinen Äußerungen Anlass zu der Annahme, dass ihm ein OB von den Grünen nicht so richtig gefällt.  Zudem hat er scheinbar große Freude daran die SPD-Fraktion im Böblinger GR mit „nickligen“ Sticheleien zu überziehen. Dass er dann den gesamten GR aufs Korn nimmt, ist neu. Man könnte fast glauben es ist ihm zum „verschlimmbessern“ nichts eingefallen.

Er ist im Landtag sicher ein ganz „Großer“ denn so, wie der den Böblinger GR mehr oder weniger für unfähig hält, muss er im Landtag am „Großen Rad“ drehen. Das sei dem Land gegönnt. Er versucht, wie schon mehrmals, Einfluss auf die Kommunalpolitik in Böblingen zu nehmen. An den von ihm gescholtenen Ausgaben ist „seine Partei“ entscheidend mitbeteiligt. Und das ist auch gut so. Um es kurz zu machen, alle Ein- und Ausgaben sind von der Verwaltung und vom GR verantwortungsvoll geprüft und bewertet worden.

Er hat leider nicht zur Kenntnis genommen, warum die SPD samstags kostenfreien ÖPNV beantragt hat. Sie (die SPD-Fraktion) sieht  diese Maßnahme als Einstieg in eine wohlkoordinierte Verbesserung des Individualverkehrs. Mehr Menschen im Bus, bedeuten weniger Pkw auf den innerstädtischen Straßen. Mal sehen, welche Ergebnisse eine Testphase bringen. Durch die Befreiung der Kindergartengebühren, werden naturbedingt, jüngere Menschen finanziell entlastet. Wenn sich jetzt noch der Landtagsabgeordnete, nachhaltig für mehr Förderung von bezahlbarem Wohnraum einsetzt, ist man auf dem richtigen Weg.   

Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat

Leserbriefantwort vom 7.12.2018 zu Thema „Politikverdrossenheit“

Gegner des Flugfeldklinikums in Böblingen geben keine Ruhe

Klinikumgegner sollten langsam merken, dass sie ein „totes Perd reiten“

Politikverdrossenheit hat Gründe, so der Schreiber dieses L-Briefes aus Sindelfingen, Krz vom 7.12.2018. Er gab sich große Mühe dem Abwenden von Politik das Wort zu reden und damit  großen Raum zu geben. Er nimmt Bezug auf das „Projekt gegen Politikverdrossenheit“ der Stadt Holzgerlingen.

 Dazu benutzt er Unterstellungen, Vermutungen und Verdächtigungen, um Politikverdrossenheit zu rechtfertigen.  Um es vorwegzunehmen, ich finde das Anliegen Holzgerlingens stark. Böblingen tut sich da leider schwer. Die schwache Wahlbeteiligungen, das meint der Schreiber ja, mit den Behauptungen zum Unmut zur Politik, ist ganz einfach eine Schande für mündige Demokraten, in Anbetracht dessen, dass in anderen Kulturkreisen Wahlen von „oben“ behindert oder manipuliert werden. Sei‘s drum, er benutzt die „Politikverdrossenheit“ als Vehikel für seinen Frust gegen den Standort des Flugfeldklinikums. Zwischen seinen Zeilen steht die Ablehnung gegen ein Großklinikum. Abgesehen davon, dass beides sehr unterschiedlich zu bewerten wäre, ist er sich nicht zu schade den zuständigen Mitgliedern der Entscheidungsgremien (Kreisräte, Gemeinderäte) Unfähigkeit zu unterstellen. Er behauptet einfach, in Fraktionen wurde wahrscheinlich“ Zwang für die Zustimmung zum Klinikum oder deren Standort ausgeübt. Zur Richtigstellung sei aber erwähnt, dass über einige Jahre um das Klinikum und den Standort gerungen wurde. Alternativen wurden diskutiert und wieder verworfen. In den Diskussionen war es nie langweilig. Niemand wurde bedroht oder musste Repressalien wegen seiner „anderen“ Meinung befürchten. In einer Demokratie bestimmen Mehrheiten. Das gilt auch für das Flugfeldklinikum. Um es flapsig auszudrücken, die Gegner sollten langsam merken, „dass sie ein totes Pferd reiten“. Solange wir die parlamentarische Demokratie unterstützen, sollten wir das Wahlrecht in Anspruch nehmen, dazu gehört auch die Information als „Holschuld“. Das ist unsere Stärke zur Entscheidungs- und Wahrheitsfindung.  Wir müssen sie nur wollen.

Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat Böblingen

Wie ist es eigentlich mit unserer inneren Zufriedenheit in Böblingen bestellt?

Wie ist es eigentlich mit unserer inneren Zufriedenheit in Böblingen bestellt?

Irgendwie scheint es an vielen Stellen zu „grummeln“. Was sich durchaus mit einer versteckten Unzufriedenheit interpretieren lässt. Manche sind mit allem möglichen unzufrieden. Mit der Sauberkeit in der Stadt, mit falsch angelegten Fußwegen, Radwegen, Bauarbeiten, Umleitungen, Straßensperren, Fernwärme, Erdhebungen und und und…, auch mit dem Wetter. Natürlich gibt es unterschiedliche Gewichtungen.
Es ist auch der Umgang miteinander und untereinander. Dabei wird schnell klar, „der Ton macht die Musik“. Kritik muss sein, das schafft Klarheit. Streit darf es auch mal sein, das bereinigt Unklarheiten. Fast täglich wird man von der Presse mit unsäglichen Negativberichten verwöhnt. Die beherrschenden Themen der letzten Monate waren die Fernwärme, die Erdhebungen, verschiedene Baustellen und Straßensperrungen. In weiten Teilen wurden dieses Themen in unschönen „Tonarten“ diskutiert. Man fragt sich schon, ob die Protagonisten sich dessen bewusst sind, dass die Gefahr besteht unser Zusammenleben zu spalten. Zuweilen sind die Stadtverwaltung und auch die gewählten Gemeinderäte Zielscheiben der „eigenen“ Unzufriedenheit und dem „Frustabbau“.
Andererseits darf man versichert sein, das der Verwaltungsspitze, den jeweils zuständigen Sachgebietsleitern und Sachbearbeitern, den Gemeinderäten, Aufsichtsräten und andere noch angehängte Kompetenzen, die jeweiligen Problemstellungen in der Stadt sehr präsent sind und sehr sorgfältig in- und außerhalb der verschiedensten Gremien diskutiert werden. Und natürlich ist jeder Ratschlag von außen willkommen, wenn er dann nicht gerade knapp oder direkt in eine Beleidigung oder Geringschätzung des Gegenübers mündet. Ein Gemeinderat, eine Verwaltung, ist immer auf der Seite des Bürgers, darf dabei aber niemals das Gesamtwohl aus den Augen verlieren.
Eine Quelle der Unzufriedenheit ist die manchmal vernachlässigte Sauberkeit im öffentlichen Raum. Sie ist auch ein gesellschaftliches Problem.
Kürzlich war in einem Leserbrief über den Sauberkeitszustand der Böblinger Innenstadt zu lesen. Böblingen sei nicht lebenswert. Es wurde mehr Wach- und Streifenpersonal gefordert um diesen Zustand einzudämmen. ZUr gleichen Zeit wurde in den sozialen Medien über einen verhältnismäßigen/unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei gegenüber einem Böblinger Bürger in Sachen Sauberkeit diskutiert. Und genau hier schieden sich die Geister. Ein „To go“ – Becher wird weggeworfen. Die Polizei schreitet ein. Der Verursacher, leicht angetrunken, ist uneinsichtig, verweigert die Beseitigung des Bechers und die Angaben seiner Personalien. Dann will er sich entfernen. Was nun?
Zur Beweissicherung muss einfache körperliche Gewalt angewandt werden.
In den sozialen Medien haben sich weit über 100 Menschen gegen die Polizei ausgesprochen. Sie sei unverhältnismäßig vorgegangen. Andere sind sicher gegenteiliger Meinung. Diese haben sich leider nicht gemeldet. Es gibt hier keinen „Königsweg“, es sei denn, es werden mehr „Saubermänner“, statt mehr Streifenpersonal eingestellt. Als Fazit kann man feststellen, unser „Wir-Gefühl“ muss gestärkt werden. Damit können auch die „kleinsten“ Probleme, freundlich im Keim vermieden werden. Sachlich reden, „Wir-Gefühl“ erzeugen, hilft.

Leserbriefschreiber nutzt Gemeindeordnung zur Gemeinderatsschelte

hensels Bemerkung zu diesem Artikel:

Leserbrief vom 31. Juli 2018 – 16:54, aus der Kreiszetung Böblinger Bote

Zum Leserbrief „Unzulässiger Druck auf CDU-Fraktionsvorsitzenden?“ vom 28. Juli

Die Gemeinderätin Daniela Braun und die Gemeinderäte Willi Braumann und Jürgen Kienle berufen sich in ihrem Leserbrief auf § 32 Abs. 3 der Gemeindeordnung des Landes Baden-Württemberg. Dort ist normiert, dass die Gemeinderäte im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung entscheiden.

Mir ist allerdings keine Entscheidung aus letzten Jahren bekannt, aus der erkennbar ist, dass die Gemeinderäte nur ihrer, durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung entschieden haben. Bei den Beschlüssen zu den Themen Erderhebungen, Stadtwerke Böblingen, infrastrukturelle Probleme und weiteren ist das öffentliche Wohl eher zu kurz gekommen beziehungsweise unberücksichtigt geblieben.

Sinnvoller wäre gewesen, wenn sich die Verfasser des Leserbriefes mit dem § 24 der Gemeindeordnung beschäftigt hätten. Darin sind nämlich die Rechte aber auch die Pflichten der Gemeinderäte geregelt. Und ganz offensichtlich ist sich eine Vielzahl der Gemeinderäte diesen Pflichten nicht bewusst. Zu den gemeinderatlichen Pflichten gehört auch, dass sich die Gemeinderäte vor einer jeden Entscheidung sachlich und fachlich mit der jeweiligen Fragestellung auseinandersetzen. Wer dies aus welchen Gründen auch immer, nicht tut, hat in diesem Gremium nichts verloren und sollte dieses umgehend verlassen.

Bedauerlicherweise sind einige der in Böblingen gewählten Gemeinderäte jedoch überhaupt nicht kritikfähig, reagieren bei öffentlichen Kritiken immer sehr dünnhäutig und wollen sich dann auf eine Beschränkung der Meinungsfreiheit berufen. Wer austeilt muss auch einstecken können! Auf Bürgerprobleme wird mit gewohnter Ignoranz reagiert und oftmals stehen vermutlich persönliche Interessen der Gemeinderäte im Vordergrund. Vielleicht sollte die vom Bürger gewählte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte den Weg ins reale Leben suchen und sich verstärkt um die Belange der Bürger Böblingens kümmern.

Martin Buchholz, Böblingen

Antwort auf den obigen Leserbrief von Wolfgang Hensel, Stadtrat

Zum Leserbrief, „Gemeinderäte haben ihre Pflicht vernachlässigt“ vom 1.8.2018

Am 01. August 2018 konnte man der „Hau-Ruck-Schelte“ eines Leserbriefschreibers in  der Kreiszeitung Böblingen, die Behauptung entnehmen, dass Gemeinderäte sich ihrer Rechte und Pflichten nicht bewusst sind. Er glaubt zu wissen, dass sich Gemeinderäte vor einer jeden Entscheidung ihren Pflichten entziehen, sich fachlich und sachlich mit gegebenen Fragestellungen auseinanderzusetzten, vermutet gar persönlich Interessen. Er meint wohl solch ein Gremium müsste sich auflösen. Entwickelt man diese Gedanken weiter wären nur Menschen wie er geeignet, dem Gremium anzugehören. Da müsste man aber Verantwortung übernehmen. Richtig ist, dass jeder Entscheidung im GR zahlreiche Diskussionen und Abwägungen in den verschiedensten Ausschüssen, vorgeschaltet sind. Niemanden im GR wird verwehrt sich geeignetste Informationen für seine Entscheidung einzuholen. Darin wird er von der Verwaltung unterstützt. Sachliche Kritik ist immer hilfreich, selbstverständlich auch Gespräche mit betroffenen Bürgern.

Gemeinderäte reagieren darauf dünnhäutig wird behauptet Solche sind unbekannt.  Aber irgendwann dreht sich jede Kritik, wird sie nur häufig genug zum gleichen Thema geäußert, im Kreis und wird wegen seiner Häufigkeit (immer von den gleichen Schreibern) nicht besser. Im Ehrenamt ist kein GR verpflichtet sich zur unangemessenen, unverschämten  Kritik zu äußern. Der hiesige Text gilt nicht der Verteidigung zum Leserbrief vom 1.8.2018 in der Kreiszeitung, sondern zur Richtigstellung der darin enthaltenen, haltlosen, Behauptungen und Verdächtigungen. Dünnhäutig? In diesem Fall bestimmt nicht.

Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat

 

 

Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Ölkonzern Rosneft Aufsichtsratschef ?

Ex-Kanzler Gerhard
Schröder beim russischen Ölkonzern
Rosneft Aufsichtsratschef ?

Aus Spiegel online vom 28.08.2017

Gerhard Schröder (SPD) soll Ende September Mitglied des Aufsichtsrats des russischen Ölkonzerns Rosneft werden. Nun wird bekannt, dass der Ex-Kanzler darüber hinaus sogar Chef des Gremiums werden könnte. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Verweis auf den Entwurf eines entsprechenden Dokuments der russischen Regierung. Der Konzern Rosneft ist formal privatwirtschaftlich organisiert, mehrheitlich aber in der Hand des russischen Staates und eng mit dem Kreml vernetzt. Chef des Managements ist Igor Setschin, Wladimir Putins ehemaliger Büroleiter. Sollte Schröder tatsächlich an die Spitze des Rosneft-Gremiums aufrücken, wäre das ein für ein russisches Staatsunternehmen außergewöhnlicher Schritt. Der Vorsitz des Aufsichtsrats bei dem Ölkonzern wäre mit deutlich mehr Einfluss verbunden – und auch einer höheren Vergütung.

Deutschlandweite Presse vom 30.08.2017
Das meint Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen zur  zu einem
Bericht, wonach Ex-Kanzler Gerhard
Schröder beim russischen Ölkonzern
Rosneft Aufsichtsratschef werden soll:

Die SPD muss sich entscheiden:
Steht sie für verantwortungsvolle
Außenpolitik in Europa oder
für Putin-Lobbyismus?
Cem Özdemir

Meine Meinung:
Was will Özdemir? In meinen Augen zündelt er zu oft mit seiner wenig diplomatischen Sprache an der Türkei und mit seiner scharfen Kritik am Verhalten des Ex-Kanzlers an Rußland. Es ist sicher besser für den Weltfrieden, die Chinesen sprechen mit den Nord-Koreanern, die Amerikaner mit den Europäern, die Europäer mit den Türken, die Russen mit den Syriern usw.. Da kann es doch nur gut sein, wenn die Deutschen  bei den Russen mit dem ehemaligen deutschen Kanzler den „Fuß in der Tür“ haben und tragen damit  ihren Teil zum Weltfrieden bei. Die „Tür zu Russland zuzuschlagen“ kann nur falsch sein. Es kann auch nur falsch sein, wenn Özdemir ständig an der Türkei rumnörgelt. Das sollten andere machen, die mehr politischen Einfluss haben.
Wolfgang Hensel

Neuer Radweg in Böblingen, Berliner Straße

Leserbrief  Krz Böblinger Bote vom 15.08.2017 zum Radweg Berliner Straße
-Schmitt

Leserbrief Krz Böblinger Bote vom 15.08.2017 zum Radweg Berliner Straße
-Wengenroth

Bild Radweg Berliner Straße Krz vom 15.08.2017
-Radweg Berliner Straße

Von:
Roland Schmitt Allgemeiner Deutscher Fahrrad-ClubOrtsgruppe Böblingen-SindelfingenVorsitzenderFreudenstädter Straße 2171034 Böblingen roland.schmitt@adfc-bw.de  www.adfc-bw.de/boeblingen/boeblingen-sindelfingenTel.: +49 (0)7031 278415Mobil: +49 (0)178 178 4617

Der Leserbrief von Altstadtrat Wengenroth ebenso wie die beiden letzte Woche veröffentlichten Leserbriefe betreffend der neuen Verkehrsführung für den Radverkehr am Berliner Platz beruht leider auf sehr viel Unkenntnis bzgl. StVO, Schutzstreifen und Parkplatzmarkierung.

Auch auf der Facebookseite der SZBZ gibt es zahlreiche sehr unqualifizierte Beiträge zum Thema, die wohl eher aus dem Umfeld der Tuner Szene als von Böblinger Bürgern stammen. OB Lützner war im dortigen Blog auch kurzzeitig vertreten, hat seine Beiträge dann wohl aber doch wieder gelöscht….

Von: Wolfgang Hensel, Stadtrat

Lieber Herr Schmitt,
sicher ehrt es sie, dass sie sich in Böblingen für „schnelle“ Radfahrer einsetzen. Aber was ist mit den anderen, die nicht so schnell auf Radwegen fahren und dies auch nicht wollen? Für beide, ich nenne sie mal Gruppen, muss ein Kompromiss geschaffen werden. Wir waren ja zusammen in der Radwege AG, als über die Berliner Straße diskutiert wurde. Ich war wohl der einzige, der an der besagten Stelle Unfall-Gefahren sah. Sie lassen sich auch nicht wegdiskutieren. Sachverstand hin oder her, jede Straße/Radweg muss anders bewertet werden. Zu bemerken, dass es generell gefährlich ist, mit dem Rad an quer angebrachten Parkplätzen, auch noch hinten vorbeizufahren, ist zu wenig. Insbesondere an besagter Stelle nützt ein „Schutzstreifen“ wenig. Vorsicht ist auch ohne Schutzstreifen geboten. Nach einem Unfall stellt sich die Schuldfrage zunächst überhaupt nicht. Unfälle zwischen Radlern und Motorfahrzeugen gehen fast immer zu Lasten der Radfahrer, ob nun schuldig oder nicht schuldig. Die Quintessenz daraus muss sein, den Radler so weit als möglich zu schützen. Hier müsste diskutiert werden, wie die Pkw-Parkplätze in Richtung Berliner Straßenmitte angebracht werden können und die Radler vor- und nicht hinter den querstehenden Pkw fahren könnten. Dazu müsste richtig Geld in die Hand genommen werden.
Wegen der relativ starken Argumentation der Radwege AG, konnte ich mich im ATUS nicht durchsetzen. Selbstverständlich stehe ich zur Mehrheitsmeinung, wenn sie hier auch nicht richtig scheint.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Hensel

Reichlich überteuerte (?) Bierbecher auf der Partnerschaftsolympiade

Das war der „Hammer“

Die Partnerschaftsolympiade ein Erfolgsmodell. Tolles Ereignis in Böblingen. Tolle Stimmung überall. Ein gigantisches Lob an die Organisatoren und ihre Helfer.

Aber:

Zur wunderschönen Abschlußfeier stand an der Wandelhalle ein „Bierwagen“, betrieben von einer örtlichen Gaststätte, die ohnehin nicht berühmt dafür ist, dass sie ein „Billigheimer“ ist, weil die „Schönen und die Reichen“  vielleicht unter sich sein wollen, hat Bier im Becher verkauft. Dagegen ist nichts einzuwenden. Sowas soll  ja der Sicherheit dienen. Beim Kauf eines 0,4 Ltr. Bierbechers wurde man mit 4 (vier) Euro abgezockt, dazu kamen noch 2 Euro Pfand.  Das hat bei vielen mächtig für Unmut und Bierabstinenz  gesorgt.

Weitergerechnet kostete der halbe Liter Bier also satte 5 (fünf) Euro. Da geht kein Alkoholiker mehr hin und wer rechnen kann, der geht auch nicht mehr dahin.

Aber keine Bange, alle wissen, dass wir in einer freien Markwirtschaft leben. Aber auch in einer Gesellschaft mit gelebter freien Meinungsäußerung.

Asche auf alle Häupter, wenn der „Kneiper“ die satten Getränkepreise als Sponsor der Olympiade wieder ausgegeben hat. Dann habe auch ich noch zusätzlich Gutes getan.